Komik und Clownerie bei Andrea Messerschmidt

Im Zentrum: Arbeit an der Basis schauspielerischen Ausdrucks: dem Körper, der Darstellung von Gefühlen und dem Ensemblespiel. Ein guter Clown ist immer zuerst ein guter Schauspieler. Was ihn von diesem unterscheidet ist, dass er sich damit nicht so schwer tut.

Der Kurs arbeitet mit Hilfe von Methoden und Spieltechniken aus dem Körper- und Improvisationstheater wie der Commedia dell’arte in folgenden Bereichen:

  • Basisarbeit am Körper: den Körper fühlen, segmentieren und bewusst einsetzen
  • Arbeit an der Kinesphäre: den eigenen Wirkungsradius erweitern, Bühnenpräsenz entwickeln, den Raum des Spielpartners wahrnehmen
  • den Ursprung der Stimme im Körper erfahren: Öffnung, Lautstärke, Stimmlagen
  • Fühlen und Verkörpern: Erfahrung des Zusammenhangs zwischen Körperhaltung und Gefühl in der Innen- wie Außenwirkung, Gestik und Mimik entfalten
  • Schaffung von Figuren: Körperschwerpunkte, Stimme, Spiel mit Typen und Klischees
  • Vorstellungskraft und Darstellungsmöglichkeiten: Pantomime, Darstellung einer nicht vorhanden Umwelt
  • Improvisationsvermögen: Spontaneität, Spielideen, Selbstvertrauen, Angebote annehmen
  • Ensemblearbeit: die eigene Position im Spielgeschehen finden, Zusammenspiel, Rhythmus, Tempo
  • Grundlagen der Komik: Wie entsteht Komik auf der Figurenebene, wie im Zusammenspiel, aus welchen Situationen?
  • Kreativität: Spielfreude, Eigenbeteiligung, schöpferische Kraft